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1. Adventssonntag,
02.12.2012, 17 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt
am Main (Sachsenhäuser Mainufer/ Eiserner Steg) Johann Kuhnau
(1660-1722)
MAGNIFICAT in C-Dur Frankfurter
Erstaufführung Johann Sebastian
Bach (1685-1750) WEIHNACHTSORATORIUM,
BWV 248 Kantaten I – III
Schirmherrin Dr. h.c. Petra Roth Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main |
Frankfurter Erstaufführung zum 1. Advent in der Dreikönigskirche Das MAGNIFICAT in C-Dur
von Johann Kuhnau (1660-1722) ist
eine weitgehend unbekannte Vertonung des Lobgesangs der Maria. Das Werk ist in Deutschland nicht verlegt oder restlos
vergriffen. Erst nach umfangreichen Recherchen ist Dreikönigskantor Andreas
Köhs schließlich auf eine Buchhandlung in den USA gestoßen, die diese Noten
als wissenschaftliche Ausgabe einer 1980 erschienenen Taschenbuchausgabe
anboten. Nachdem der urheberrechtliche Schutz nach 25 Jahren abgelaufen ist,
erstellt Kantor Andreas Köhs in eigener Autorentätigkeit eine Partitur und
entsprechendes Aufführungsmaterial. Recherchen ergaben, dass es sich bei der geplanten Aufführung
dieser weitgehend unbekannten musikalischen Kostbarkeit um eine Frankfurter Erstaufführung
handelt. Johann Kuhnau war Chorknabe an der
Dresdner Kreuzkirche und nach seinem Studium an der Leipziger Universität
unmittelbarer Vorgänger von Johann
Sebastian Bach im Amt des Thomaskantors. In diesem hat Kuhnau die
Kirchenmusik in Leipzig gut zwanzig Jahre beeinflusst. Mit der FRANKFURTER
ERSTAUFFÜHRUNG soll diese bislang "unerhörte" geistliche
Chormusik nun auch einem breiten Konzertpublikum in Frankfurt am Main
zugänglich gemacht werden. Im
Mittelpunkt des traditionellen Oratorienkonzertes zum 1. Advent steht das WEIHNACHTSORATORIUM, Kantaten I – III, von
Johann Sebastian Bach (1685-1750).
Beglückende Lebensfreude, die in der Musik ihresgleichen sucht, bricht in dem
jubelnden Chor „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage, rühmet, was
heute der Höchste getan!...“mit elementarer Kraft hervor, vertieft sich zu
stärkster Intensität des Gefühls und tiefem Glauben. |
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Freitag, 08.06.2012,
19:00 – 20:30 Uhr, Dreikönigskirche Frankfurt
am Main (Sachsenhäuser Mainufer/ Eiserner Steg)
Henry Purcell (1659-1695)
ODE FOR ST. CECILIA'S DAY (1692)
Gabriele Hierdeis, Sopran Anne Bierwirth, Alt Georg Poplutz, Tenor Christoph Kögel, Bass Daniel Starke, Bass KURT-THOMAS-KAMMERCHOR Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung:
Andreas Köhs |
Der
Kurt-Thomas-Kammerchor
singt in der
Dreikönigskirche zur Nacht der Chöre
im Rahmen des Vom 07. bis 10.
Juni 2012 wird Frankfurt am Main zu Europas Chorhauptstadt. Fast 500 Chöre
mit fast 20.000 Sängerinnen und Sängern werden an den vier
Veranstaltungstagen in mehr als 25 verschiedenen Spielorten rund 600 Konzerte
geben. Wer ein
"Best of" der deutschen
Chorszene erleben möchte, sollte sich die Nacht der Chöre am Freitag, dem 08.06.2012, 19 – 24 Uhr, mit rund 60 Konzerten an mehr
als zehn Spielorten nicht entgehen lassen. Denn dieser Abend ist denjenigen Ensembles
vorbehalten, die die Veranstalter mit hoher Qualität und innovativen
Programmen überzeugen konnten. (
Quelle: www.chorfest.de
) Der Kurt-Thomas-Kammerchor, einer der
besten Chöre der Stadt Frankfurt am Main, gestaltet das Eröffnungskonzert zur Nacht der Chöre in der Dreikönigskirche am
Sachsenhäuser Mainufer mit einem Programm zu Ehren der Heiligen Cäcilia als Patronin der Kirchenmusik. Zu
hören ist die ODE FOR St. CECILIA'S
DAY (1692) (Cäcilien-Ode) sowie das Anthem
"Blow up the trumpet"
von Henry Purcell (1659-1695). Tickets über
Chortickets (Deutsches Chorfest 2012) Deutsches
Chorfest 2012 - Nacht der Chöre Tickets über
Frankfurt-Ticket RheinMain Deutsches
Chorfest 2012 – Nacht der Chöre Die
Eintrittskarte gilt für sämtliche Spielstätten, einheitliche Pausen zwischen
den Auftritten machen den Wechsel zwischen diesen einfach. Grundsätzlich gibt
es bei keinem der halb- bis einstündigen Konzerte in der Nacht der Chöre
Nacheinlass, da in vielen Spielstätten der Hörfunk mitschneidet und die
Aufnahmen nicht gestört werden dürfen. |
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Sonntag, 26.02.2012,
09:30 Uhr, Dreikönigskirche ZDF-Fernsehgottesdienst „Gut genug! " Liturgie: Pfr. Martin Vorländer Predigt: Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler,
München Orgel: Dietrich von Knebel Motetten von H. Schütz und J. M. Bach Kurt-Thomas-Kammerchor Leitung: Andreas Köhs
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ZDF-Fernsehgottesdienst in der Dreikönigskirche Zur Eröffnung der Fastenaktion GUT GENUG! Sieben Wochen ohne falschen Ehrgeiz Die Dreikönigsgemeinde
war diesjährige Gastgeberin der Eröffnung der Fastenaktion der Evangelischen
Kirche und feierte den Eröffnungsgottesdienst in der Dreikönigskirche nicht
nur mit zahlreichen Gemeindemitgliedern, sondern dank der Live-Übertragung im
ZDF-Fernsehgottesdienst gemeinsam mit den Zuschauern an den Bildschirmen. Musikalisch
gestaltet wurde der Gottesdienst von dem in der Dreikönigskirche beheimateten
Kurt-Thomas-Kammerchor, der zwei
Motetten für fünfstimmigen Chor zu Gehör brachte, die selten zu hörende
Motette "Das Blut Jesu Christi" nach dem 1. Johannesbrief Kapitel
1, 7b von Johann Michael Bach (1648-1694) und von Heinrich Schütz (1585-1672)
die Vertonung des Kapitel 3, Vers 16 des Johannesevangeliums "Also hat Gott die Welt geliebt",
SWV 380. Die musikalische
Leitung hatte Dreikönigskantor Andreas
Köhs inne. Den Part an der
Schuke-Orgel hatte freundlicherweise Gastorganist
Dietrich von Knebel übernommen. Weitere
Informationen zur Fastenaktion und zum "Making of" des
ZDF-Fernsehgottesdienstes finden Sie hier sowie zur
Vorstellung der Dreikönigsgemeinde auf der Website der
ZDF-Fernsehgottesdienste hier ZDF
Mediathek Sendung verpasst? |
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Anlässlich des 50.
Jahrestages der Einweihung der
Schuke-Orgel veranstaltet die Dreikönigsgemeinde in der
Dreikönigskirche einen KANTATEN-FESTGOTTESDIENST sowie ein festliches
ORGELKONZERT
FESTGOTTESDIENST Sonntag, 18.09.2011,
10 Uhr Johann Sebastian Bach „Gelobet sei der Herr, mein Gott“, BWV 129 Solisten Kantorei Sachsenhausen Telemann-Ensemble Frankfurt Leitung: Andreas Köhs ORGELKONZERT zum Tag der
Deutschen Einheit Montag, 03.10.2011,
17 Uhr „50 Jahre
Schuke-Orgel in der Dreikönigskirche“ Te Deum laudamus Werke von Buxtehude, Bach, Ritter und Liszt Andreas Köhs, Orgel |
Dreikönigsgemeinde feiert 50 Jahre Schuke-Orgel in der Dreikönigskirche im September 2011 Die Vorgeschichte zum
Bau einer neuen Orgel in der Ev.-luth. Dreikönigskirche am Sachsenhäuser
Mainufer reicht zurück bis 1957. Anläßlich seines
50. Geburtstages wurde Helmut Walcha von der Stadt Frankfurt am Main
die Goethe-Plakette verliehen als Würdigung für sein künstlerisches Wirken. Ein weiteres
Zeichen der Anerkennung war der Plan des Magistrats, eine neue Orgel
in der Dreikönigskirche errichten zu lassen, die nun völlig den Intensionen
Helmut Walchas entsprechen sollte. Nach 1950 hatte
sich der Orgelbau entscheidend weiterentwickelt. Die Orgel, die 1949 unter
Wiederverwendung des alten, z.T. von 1881 stammenden Materials neuerbaut
worden war, konnte Vergleichen mit neueren Instrumenten nicht mehr
standhalten. An Planung und
Disposition der neuen Orgel, die von der Firma Karl Schuke mit Sitz im
damaligen Westberlin erbaut wurde, war Prof. Helmut Walcha maßgeblich
beteiligt. Am 09. und 10. September 1961 wurde sie
mit zwei großen Festkonzerten durch Helmut Walcha eingeweiht. Im
Festgottesdienst übergab der damalige Frankfurter Oberbürgermeister Werner
Bockelmann der Dreikönigsgemeinde die neue Orgel. Zum 40. Jubiläum
dieser Orgeleinweihung wurden im September 2001 eben diese Festkonzerte mit
einem ausgewählten Programm großer Orgelwerke von Johann Sebastian Bach durch
den jetzigen Kantor und Organisten der Dreikönigskirche, Andreas Köhs,
und weitere Gastorganisten als Hommage an Helmut Walcha wiedergegeben. Die Schuke –
Orgel der Dreikönigskirche gilt als
eines der klangschönsten Instrumente im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Im Zuge einer von
der Orgelbau-Werkstatt Schuke durchgeführten Generalreinigung
wurde die Orgel im Sommer 2003 auf den neuesten technischen Stand gebracht
und mit einer Sequenz-Setzeranlage ausgestattet. Den vorhandenen vier
Normalkoppeln (OW/HW, BW/HW, OW/Ped und BW/Ped) wurde eine weitere Koppel
(HW/Ped) hinzugefügt.
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Sonntag, 10.04.2011,
17 Uhr, Dreikönigskirche
Frankfurt am Main Gottfried August
Homilius (1714-1785)
JOHANNES -PASSION Frankfurter
Erstaufführung
Schirmherr Prof. Dr. Klaus Ring
Präsident
der Polytechnischen
Gesellschaft Frankfurt
am Main |
Frankfurter Erstaufführung in der Dreikönigskirche Der kirchenmusikalische Förderverein der Dreikönigskirche „Kirchenmusik
Dreikönig e.V.“ präsentierte die Aufführung der JOHANNES-PASSION von Gottfried August Homilius (1714-1785)
am Sonntag, dem 10. April 2011, um 17 Uhr in der Dreikönigskirche
am Sachsenhäuser Mainufer. Die Solisten: Gabriele Hierdeis und Anke Nitzl,
Sopran, Anne Bierwirth, Alt, Georg Poplutz, Tenor, Christoph Kögel und Daniel
Starke, Bass, musizierten mit der Kantorei
Sachsenhausen und Gästen aus dem Kurt-Thomas-Kammerchor
sowie dem Telemann-Ensemble Frankfurt unter der Leitung von Dreikönigskantor
Andreas Köhs. Im erst vor wenigen
Jahren wiederentdeckten Archiv der Berliner Sing-Akademie wurde neben
weiteren bemerkenswerten Werken der deutschen Musikgeschichte auch die bis
dahin unbekannte „Johannes-Passion" des Dresdner Kreuzkantors und Bach-Schülers
Gottfried August Homilius (1714-1785) aufgefunden. Diese Vertonung der
Passion nach dem Evangelisten Johannes hatte ihren besonderen Wert in der
Verbindung von traditioneller Form und frühklassischer Musik. Ausdrucksstark
sind die vielfältigen Choreinsätze, die wie schon bei J.S. Bach als
Turba-Chöre die Äußerungen der Volksmassen und verschiedenen Volksgruppen in
der Passionsgeschichte übernehmen sowie die als Ruhepol fungierenden einfach
strukturierten Choralsätze. Als Chorkomponist wurde G. A. Homilius in seiner
Zeit gerühmt und als großer Kirchenkomponist verehrt. Mit der Frankfurter Erstaufführung der
Johannes-Passion von Gottfried August Homilius sollte diese Kostbarkeit der
geistlichen Chormusik nun auch einem breiten Konzertpublikum in Frankfurt am
Main zugänglich gemacht werden. |
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Traditionelles Orgelkonzert am Tag der Deutschen Einheit in der Dreikönigskirche Regelmäßig am Tag der Deutschen
Einheit veranstaltet der kirchenmusikalische Förderverein der Dreikönigskirche
„Kirchenmusik Dreikönig e.V.“ ein festliches Orgelkonzert, um diesen großen
deutschen Feiertag in besonderer Weise zu begehen. Begonnen hat es im Jahre 2002,
als unter Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am
Main, Frau Petra Roth, ein Benefizkonzert zur Förderung der Kirchenmusik in
Ost und West in der Dreikönigskirche statt fand. Der Erlös wurde für die
damalige Restaurierung der Ladegast-Orgel der Nikolaikirche zu Leipzig gespendet. Seit dieser Zeit ist das Festkonzert zu einer guten Tradition
geworden. Der Tag der Deutschen Einheit ist ein Tag des Feierns
einer wahrhaft glücklichen Wendung der deutschen Geschichte und ein Tag des
Gedenkens an einen gewaltlosen Weg in die Freiheit, der die Deutsche Einheit
ermöglichte. Auch am 20. Jahrestag der Deutschen Einheit 21 Jahre nach
der friedlichen Revolution in der ehemaligen DDR fand in der Dreikönigskirche
ein Orgelkonzert statt,
das an die Geschehnisse der Wende wie auch die Notwendigkeit der gelebten
Einheit im Alltäglichen und Persönlichen – z. B. durch die Besinnung auf gemeinsame musikalische Traditionen –
erinnern soll. Mit dem Konzert mit Orgelwerken des Leipziger
Thomaskantors Johann Sebastian Bach
(1685-1750) und Max Regers Phantasie und Fuge über den Namen B-A-C-H, op. 46,
als Hommage an den großen Meister, wurde hier der wohl bedeutendste deutsche
Komponist geehrt. Sein kompositorisches Schaffen wird – wie in der
Frankfurter Dreikönigskirche – in allen Teilen Deutschlands gleichermaßen
besonders gepflegt. |
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Vorstellung der CD in einem Konzert am Sonntag, dem 17.08.2008, 19
Uhr, in der Dreikönigskirche
Frankfurt am Main collegium vocale
francfurt Leitung: Andreas
Köhs Moderation: Hartmut
Handt Christlicher Sängerbund /
Verlag Singende Gemeinde
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CD-Produktion des Vluyner Psalmenbuches von Paul Ernst Ruppel zum 95. Geburtstag des Komponisten „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn“ Über vierzig Jahre lang war Paul Ernst Ruppel (1913-2006) Kantor im Christlichen
Sängerbund und hat wie kaum ein anderer durch seine vielfältige Arbeit
das Singen von Chören und Gemeinden – besonders in den Freikirchen – geprägt.
Texte, Melodien (zum Beispiel „Gleichwie mich mein Vater gesandt hat“),
Tonsätze und Kanons (zum Beispiel „Vom Aufgang der Sonne“) stehen heute in
katholischen wie evangelischen Gesangbüchern. Von seinen umfangreicheren
Werken ist vor allem die Passionsbetrachtung nach Spirituals
"Crucifixion" bekannt geworden. Paul Ernst Ruppel hat sich Zeit seines Lebens mit
den Psalmen beschäftigt. Sie haben ihn fasziniert und ihn in seiner
Frömmigkeit geprägt. Ihre tiefe Menschlichkeit, ihre sprachliche
Ausdruckskraft, das Staunen über Gottes Schöpfung und seine Taten zum Klingen
zu bringen, sind ihm zur geistlichen Heimat geworden. Die Psalmen wurden auch
zu einem Mittelpunkt seines kompositorischen Schaffens und sind es geblieben
– bis zu seinem letzten Atemzug. Aus den Psalmen hat er bis zuletzt täglich
geschöpft. Die Frucht daraus ist ein umfangreiches, kostbares Manuskript sehr unterschiedlicher Psalmvertonungen. Im Herbst 2008 ist diese Psalmensammlung als Vluyner Psalmenbuch erschienen.
Begleitend zu diesem Chorbuch produzierte
der Verlag Singende Gemeinde eine CD. Es singt
das collegium vocale francfurt
unter der Leitung von
Dreikönigskantor Andreas Köhs. Vorgestellt wurde die CD in einem Konzert des Vokalensembles,
moderiert von Hartmut Handt. |
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Sonntag, 09.03.2008,
17 Uhr, Dreikönigskirche am Main Hugo Distler (1908-1942)
CHORAL-PASSION, op.7 Heinrich Schütz
(1585-1672)
Musikalische
Exequien Krzysztof Penderecki
(*1933)
„Agnus Dei“ (1981)
Kurt Hessenberg (1908-1994) Choralpartita
für Orgel: "O
Welt, ich muß dich lassen", op. 43, No.2 Georg Poplutz, Tenor Markus Flaig, Bass Kurt-Thomas-Kammerchor Leitung und Orgel: Andreas Köhs Schirmherr: Dr. Rüdiger Volhard Vorsitzender des Kurt Thomas – Haus der Chöre e. V. Montag, 18.08.2008,
20 Uhr, Heiliggeistkirche
Frankfurt Johann Sebastian Bach (1685-1750): „Komm, Jesu komm“, Motette, BWV 229 Frankfurter Kantorei, Leitung: Andreas Köhs Präludium und Fuge in
c-moll, BWV 546 Prof. Martin Lücker, Orgel Kurt Hessenberg (1908-1994): Werkeinführungen: Prof. Dr. Peter Cahn „Tröstet mein Volk“, Motette für 4-6 st. Chor, op. 114 Figuralchor Frankfurt, Leitung: Prof. Alois Ickstadt „Verleih’ uns Frieden
gnädiglich“, Passacaglia, op. 127 Prof. Martin Lücker, Orgel „Lobe den Herrn“, Motette für 4-6 st. Chor, op. 93,1 Frankfurter Kantorei, Leitung: Andreas Köhs Johann Sebastian Bach (1685-1750): Die sechs letzten
Choräle aus dem „Orgelbüchlein“, BWV 639-644 Prof. Martin Lücker, Orgel „Singet dem Herrn ein
neues Lied“, Motette BWV 225 Figuralchor Frankfurt, Leitung: Prof. Alois Ickstadt |
Zum 100. Geburtstag von Hugo Distler und Kurt Hessenberg In Würdigung des 100. Geburtstages der beiden
bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts, Hugo Distler (1908 – 1942) und Kurt Hessenberg (1908 – 1994), veranstaltet der Förderverein für
Kirchenmusik in der Dreikönigskirche „Kirchenmusik Dreikönig e.V.“ in der
Passionszeit 2008 ein A-cappella-Chor- und Orgelkonzert mit dem
Kurt-Thomas-Kammerchor, in dessen Mittelpunkt die CHORAL-PASSION, op. 7, von
Hugo Distler, eine ausgesprochen anspruchsvolle Komposition, steht. Distler
selbst, der besonders geprägt war von dem packenden Eindruck, den die
Lübecker Karfreitags-Aufführungen der Matthäus-Passion von Schütz auf ihn
ausgeübt hatten, bezeichnet den Gedanken einer zeitgemäßen Darstellung der
Passionsgeschichte und dennoch im Geist der alten durch Schütz zur Vollendung
geführten a-cappella-Passion, die durch eine volkhafte,
allgemeinverständliche, lapidare, ebenso primitive wie eindringliche Sprache
charakterisiert sei, als Auslöser zur Schaffung dieser eindrucksvollen
Komposition. Kurt Hessenberg
wird besondere Würdigung erfahren mit der Aufführung seiner CHORAL-PARTITA für
ORGEL: "O Welt, ich muß dich lassen", op. 43, No.2, durch
Dreikönigskantor Andreas Köhs. Hugo Distler galt als einer der führenden Vertreter
der modernen evangelischen Kirchenmusik und deren Erneuerungsbewegung nach
1920. In Würdigung des 100. Geburtstages von Kurt Hessenberg (1908-1994) findet
zudem am 18. August 2008 (Hessenberg wäre am 17.08.2008 100 Jahre alt
geworden) in der Heiliggeistkirche im Dominikanerkloster Frankfurt am Main
ein Gedenkkonzert mit Chor- und Orgelwerken
von Kurt Hessenberg und Johann Sebastian Bach statt, welches durch die
Frankfurter Kantorei unter der Leitung von Andreas Köhs, dem Figuralchor
Frankfurt unter der Leitung von Prof. Alois Ickstadt sowie Prof. Martin
Lücker an der Orgel gestaltet wird. Der
Musikwissenschaftler Prof. Dr. Peter Cahn, einer der Schüler Hessenbergs,
wird zu den drei Werken von Kurt Hessenberg eine Werkeinführung geben. Der Frankfurter Kurt Hessenberg gehört ebenfalls zu den
wichtigsten Vertretern der evangelischen Kirchenmusik im 20. Jahrhundert, war
Professor für Komposition an der Frankfurter Musikhochschule und wurde für
sein Wirken mit hohen Auszeichnungen der Stadt Frankfurt, des Landes Hessen
und der Bundesrepublik Deutschland geehrt. www.kurthessenberg.de |
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Konzerte am 27. und 28.10.2007 zum 100. Geburtstag
von Professor Helmut
Walcha in der Dreikönigskirche Frankfurt am Main: Samstag, 27.10.2007,
17.00 Uhr Vesper Liturgie: Pfarrer Thomas Sinning Andreas Köhs, Orgel Samstag, 27.10.2007,
19.30 Uhr Orgelkonzert Wiedergabe des Programms seines Abschiedskonzertes vom 21.05.1981 Werke von Johann Sebastian Bach Laudatio: Pfarrer Dr. Christoph Bergner Andreas Köhs, Orgel Sonntag, 28.10.2007,
17.00 Uhr Chor- und
Orgelkonzert Werke von Bach, Reger, Schönberg, Zimmermann u.a. regerChor Braunschweig Leitung: Karl Rathgeber Andreas Köhs, Orgel |
Zum 100. Geburtstag von Professor Helmut Walcha Das Kriegsende 1945 brachte für die
Kirchenmusik an der Dreikönigskirche einen völligen Neuanfang. Alle großen
Innenstadtkirchen lagen in Schutt und Asche. Lediglich die neugotische Kirche
am Sachsenhäuser Ufer war nur wenig zerstört und konnte bald wieder
hergerichtet werden. Damit rückte die Dreikönigskirche zum ersten Mal in
ihrer Geschichte in den Blickpunkt des kirchlichen und vor allem des
kirchenmusikalischen Lebens in der Stadt Frankfurt am Main. Der
Dreikönigsgemeinde kam damit eine übergemeindliche Bedeutung zu. In dieser
Verantwortung wurde der Kirchenmusik als unschätzbarem Ausdruck christlichen
Glaubens und christlicher Kulturwerte besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Der Gemeindevorstand berief mit
Professor Kurt Thomas und
Professor Helmut Walcha zur
Neuordnung des kirchenmusikalischen Lebens einen eigenen Kantor und
Organisten. Seit Ostern 1947 fanden an Samstagen regelmäßig die Orgelvespern
in der Dreikönigskirche statt, die auch heute noch ihren festen Platz im
wöchentlichen Kalender der Dreikönigskirche haben. Der im Alter von sechzehn Jahren
erblindete Helmut Walcha erwarb sich als Bachinterpret
Weltruf. Herausragend waren seine Orgelkonzerte im Bachjahr 1950. 1947
und 1971 spielte er das Gesamtorgelwerk Johann Sebastian Bachs ein. Anlässlich seines 50. Geburtstages
wurde Helmut Walcha 1957 von der Stadt Frankfurt am Main die Goethe-Plakette als Würdigung für
sein künstlerisches Wirken verliehen. Ein weiteres Zeichen der Anerkennung
war der Plan des Magistrats, eine neue Orgel in der Dreikönigskirche
errichten zu lassen, die nun völlig den Intentionen Helmut Walchas
entsprechen sollte. Diese mechanische Orgel, eines der klangschönsten
Instrumente des Rhein-Main-Gebietes, wurde von der Fa. Schuke gebaut, 1961
festlich eingeweiht und zwischenzeitlich im Jahre 2003 renoviert und
modernisiert. Walcha galt als profunder Kenner
früh- und hochbarocker deutscher Orgelkompositionen, der neben der
Einspielung des Gesamtorgelwerkes von Bach auch viele Partituren Bachs und
Händels und darüber hinaus auch eigene Choralvorspiele herausgab. Mit einem großen Bach-Programm
verabschiedete sich Helmut Walcha von seinem Konzertpublikum mit seinem letzten Orgelkonzert am 21. Mai 1981.
Als
Hommage an Helmut Walcha und gleichsam als Ausdruck der großangelegten
traditionellen Pflege Bach’scher Musik an der Dreikönigskirche wird dessen Nachfolger
im Amt, Dreikönigskantor Andreas Köhs, das originale Programm seines
Abschiedskonzertes anlässlich des Gedenkens an den 100. Geburtstag von
Professor Helmut Walcha am Samstag, dem 27.10.2007, um 19.30 Uhr, in der
Frankfurter Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer zu Gehör bringen. |
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Durch den Erwerb dieser CD wird die „Stiftung Abtei
Kloster Engelthal“ unterstützt. www.abtei-kloster-engelthal.de
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Einspielung
einer CD im
Kloster Engelthal J. S. Bach „Das Orgelbüchlein“ BWV 599 – 644
Das Orgelbüchlein gehört neben den
„Achtzehn Leipziger Chorälen“, den „Sechs Schübler-Chorälen“ und dem „III.
Teil der Clavierübung“, der so genannten „Großen Orgelmesse“, zu den vier
autographen Choralsammlungen Johann Sebastian Bachs. Ursprünglich für 164 Lieder
angelegt, enthält der kleinformatige Band 45 Choräle – über zwei Drittel der
schon mit Titel und Notenlinien versehenen Blätter blieben aus letztlich
ungeklärten Gründen leer. Die Anordnung folgt dem lutherischen Gesangbuch,
beginnend mit dem Kirchenjahr von Advent bis Pfingsten und gefolgt von
theologischen Kategorien wie Rechtfertigung, Gottvertrauen, Tod und Ewigkeit. Die Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal
wurde 1268 als Zisterzienserinnenabtei gestiftet, im 30-jährigen Krieg
zerstört und anschließend barock wieder aufgebaut. Nach der Auflösung des
Klosters durch die Säkularisation 1803 wurde die Anlage als Hofgut genutzt,
bis das Bistum Mainz sie 1962 für eine Kloster-Neugründung erwarb. Seit dem
1. Mai 1962 lebt hier eine Gemeinschaft von Benediktinerinnen nach der Regel
des hl. Benedikt von Nursia. Im Jahr 2005 gehören
29 Schwestern zum Konvent. Sie pflegen in besonderer Weise den
gregorianischen Choral und verbinden das tägliche Gotteslob mit verschiedenen
Tätigkeiten in Haus und Garten, im Gästehaus, in der Buch- und Kunsthandlung
und in der Werkstatt zur Restaurierung von Gemälden und Skulpturen. Als Kulturerbe der
Wetterau ist die Abtei heute ein spirituelles, ökumenisches und kulturelles
Zentrum. Um auch auf Zukunft hin den Geist der Regel Benedikts an diesem Ort
zu bewahren, wurde im Dezember 2004 die „Stiftung Abtei Kloster Engelthal“
errichtet. Durch den Erwerb dieser CD wird die „Stiftung Abtei
Kloster Engelthal“ unterstützt. Die hier vorliegende Aufnahme schlägt eine Brücke zwischen der
kirchenmusikalischen Praxis der katholischen und der evangelischen
Überlieferung. Den Choralbearbeitungen von Bachs „Orgelbüchlein“ – in
kirchenjahreszeitlicher Folge – wurden in dieser Aufnahme gregorianische
Introitusgesänge zugeordnet, Stücke aus jenem Repertoire der „alten Kirche“,
das dem evangelischen Christen immerhin noch „namentlich“ bekannt ist, da ihm
sein liturgischer Kalender die Sonntage vor und nach Ostern bis heute immer
noch mit dem Incipit des jeweiligen gregorianischen Introitus benennt, z.B.
„Oculi, Judica, Cantate und Rogate“. |
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Einspielung
einer Demo – CD Der Kurt-Thomas-Kammerchor unter der künstlerischen Leitung von Dreikönigskantor Andreas
Köhs spielte eine CD-Aufnahme ein,
die die musikalische Umsetzung eines Exzerptes einer neuen Reihe innerhalb
des Chorprogrammes des Bärenreiter-Verlages, die sich mit orgelbegleiteter Chormusik in
Orginalkompositionen oder in Arrangements
beschäftigt, demonstriert.
Andreas Köhs ist als Autor des Verlages hier
maßgeblicher Bearbeiter als ideale Voraussetzung einer musikalischen
Umsetzung und Demonstration der Neuarrangements u.a. in Werken von Vivaldi,
C.Ph.E. Bach, Schubert, Dvorák, Fauré und Saint-Saens.
Darüber hinaus hat den Verlag insbesondere der
Live-Mitschnitt der Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach
am 06.04.2003 in der Dreikönigskirche mit dem Kurt-Thomas-Kammerchor unter
der Leitung von Andreas Köhs von der hervorragenden Qualität des Ensembles
überzeugt.
Der Verlag war sich daher sicher, dass das Team des
Kurt-Thomas-Kammerchores, des Audio-Engineers
Sebastian Franke und des Darmstädter Organisten Wolfgang Kleber unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs ein
künstlerisch adäquates Ensemble darstellt, das dem vom Verlag selbst an seine
neue Reihe „Chor & Orgel“ gestellten Anspruch gerecht wird.
Die CD wurde Ende Januar 2004 in der Dreikönigskirche eingespielt und
auf der Musik-Fachmesse in Frankfurt 2004 vorgestellt. Sie liegt in der
Fachpresse sowie dem einschlägigen Fachhandel ab Januar 2005 als Demo – CD vor. |
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Die
Schuke – Orgel der Dreikönigskirche wurde
renoviert und modernisiert Die Vorgeschichte zum Bau einer neuen Orgel in der Ev.-luth.
Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer reicht zurück bis 1957. Anläßlich seines 50. Geburtstages wurde Helmut Walcha von der
Stadt Frankfurt am Main die Goethe-Plakette verliehen als Würdigung für sein
künstlerisches Wirken. Ein weiteres Zeichen der Anerkennung war der Plan des Magistrats, eine
neue Orgel in der Dreikönigskirche errichten zu lassen, die nun völlig
den Intensionen Helmut Walchas entsprechen sollte. Nach 1950 hatte sich der Orgelbau entscheidend weiterentwickelt. Die
Orgel, die 1949 unter Wiederverwendung des alten, z.T. von 1881 stammenden
Materials neuerbaut worden war, konnte Vergleichen mit neueren Instrumenten
nicht mehr standhalten. An Planung und Disposition der neuen Orgel, die von der Firma Karl Schuke
mit Sitz im damaligen Westberlin erbaut wurde, war Prof. Helmut Walcha
maßgeblich beteiligt. Am 09. und 10. September 1961 wurde sie mit zwei großen Festkonzerten
durch Helmut Walcha eingeweiht. Im Festgottesdienst übergab der damalige Frankfurter Oberbürgermeister
Werner Bockelmann der Dreikönigsgemeinde die neue Orgel. Zum 40. Jubiläum dieser Orgeleinweihung wurden im September 2001 eben
diese Festkonzerte mit einem ausgewählten Programm großer Orgelwerke von
Johann Sebastian Bach durch den jetzigen Kantor und Organisten der
Dreikönigskirche, Andreas Köhs, und weitere Gastorganisten als Hommage
an Helmut Walcha wiedergegeben. Die Schuke – Orgel der
Dreikönigskirche gilt als eines der klangschönsten Instrumente im gesamten
Rhein-Main-Gebiet. In den Sommermonaten des Jahres 2003 wurde die Orgel von
der Firma Schuke komplett ausgebaut, gereinigt und in einigen technischen
Details auf den neuesten Stand gebracht: Eine der Veränderungen ist die Erhöhung der sogenannten
Dispositionen, also der einstellbaren Klangbilder der Orgel, von sechs auf
nun 4000. Eine weitere behutsame Verbesserung, die den langfristigen
Erhalt garantieren soll, ist die Aufhängung der größten sechs Pfeifen, damit
sich diese nicht durch ihr eigenes Gewicht platt drücken und die Lötnähte
sprengen. Außerdem wird die Luft, die die Orgel ansaugt und die die
Pfeifen zum Säuseln, Brausen oder Jubeln bringt, nun nicht mehr von
außerhalb, sondern aus dem Kirchenschiff selbst angesaugt. Dadurch ist sie
genauso warm wie das Instrument selbst, das dadurch nicht mehr unter den
Temperaturschwankungen leidet. |