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1. Adventssonntag, 02.12.2012,

17 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

(Sachsenhäuser Mainufer/ Eiserner Steg)

Johann Kuhnau

(1660-1722)

MAGNIFICAT in C-Dur

Frankfurter Erstaufführung

 

Johann Sebastian Bach

(1685-1750)

WEIHNACHTSORATORIUM, BWV 248

Kantaten I – III

 

Oratorienkonzert zum 1. Advent
Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Oratorienkonzert zum 1. Advent

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Foto: © DKK

Schirmherrin

Dr. h.c. Petra Roth

Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main

 

Kartenvorverkauf

 

 

 

 

 

 

Frankfurter Erstaufführung

zum 1. Advent

in der Dreikönigskirche

 

Das MAGNIFICAT in C-Dur von Johann Kuhnau (1660-1722) ist eine weitgehend unbekannte Vertonung des Lobgesangs der Maria.

Das Werk ist in Deutschland nicht verlegt oder restlos vergriffen. Erst nach umfangreichen Recherchen ist Dreikönigskantor Andreas Köhs schließlich auf eine Buchhandlung in den USA gestoßen, die diese Noten als wissenschaftliche Ausgabe einer 1980 erschienenen Taschenbuchausgabe anboten. Nachdem der urheberrechtliche Schutz nach 25 Jahren abgelaufen ist, erstellt Kantor Andreas Köhs in eigener Autorentätigkeit eine Partitur und entsprechendes Aufführungsmaterial.

Recherchen ergaben, dass es sich bei der geplanten Aufführung dieser weitgehend unbekannten musikalischen Kostbarkeit um eine Frankfurter Erstaufführung handelt. 

Johann Kuhnau war Chorknabe an der Dresdner Kreuzkirche und nach seinem Studium an der Leipziger Universität unmittelbarer Vorgänger von Johann Sebastian Bach im Amt des Thomaskantors. In diesem hat Kuhnau die Kirchenmusik in Leipzig gut zwanzig Jahre beeinflusst.
Das MAGNIFICAT in C-Dur ist das am größten angelegte der wenigen überlieferten kirchenmusikalische Werke von Kuhnau.

Mit der FRANKFURTER ERSTAUFFÜHRUNG soll diese bislang "unerhörte" geistliche Chormusik nun auch einem breiten Konzertpublikum in Frankfurt am Main zugänglich gemacht werden.

Im Mittelpunkt des traditionellen Oratorienkonzertes zum 1. Advent steht das WEIHNACHTSORATORIUM, Kantaten I – III, von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Beglückende Lebensfreude, die in der Musik ihresgleichen sucht, bricht in dem jubelnden Chor „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage, rühmet, was heute der Höchste getan!...“mit elementarer Kraft hervor, vertieft sich zu stärkster Intensität des Gefühls und tiefem Glauben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 08.06.2012,

19:00 – 20:30 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

(Sachsenhäuser Mainufer/ Eiserner Steg)

 

FRANKFURT
IST GANZ CHOR
Deutsches Chorfest 2012

Deutsches Chorfest 2012

Frankfurt am Main

07.-10. Juni 2012

 

 

Henry Purcell (1659-1695)

ODE FOR ST. CECILIA'S DAY (1692)

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Anne Bierwirth, Alt

Georg Poplutz, Tenor

Christoph Kögel, Bass

Daniel Starke, Bass

 

KURT-THOMAS-KAMMERCHOR

www.kurt-thomas-kammerchor.de

Telemann-Ensemble Frankfurt

 

Leitung: Andreas Köhs

 

 

 

Der Kurt-Thomas-Kammerchor

singt in der Dreikönigskirche

zur Nacht der Chöre im Rahmen des

Deutschen Chorfestes 2012

 

Vom 07. bis 10. Juni 2012 wird Frankfurt am Main zu Europas Chorhauptstadt. Fast 500 Chöre mit fast 20.000 Sängerinnen und Sängern werden an den vier Veranstaltungstagen in mehr als 25 verschiedenen Spielorten rund 600 Konzerte geben.

 

Wer ein "Best of" der deutschen Chorszene erleben möchte, sollte sich die Nacht der Chöre am Freitag, dem 08.06.2012,  19 – 24 Uhr, mit rund 60 Konzerten an mehr als zehn Spielorten nicht entgehen lassen. Denn dieser Abend ist denjenigen Ensembles vorbehalten, die die Veranstalter mit hoher Qualität und innovativen Programmen überzeugen konnten.

( Quelle: www.chorfest.de )

 

Der Kurt-Thomas-Kammerchor, einer der besten Chöre der Stadt Frankfurt am Main, gestaltet das Eröffnungskonzert zur Nacht der Chöre in der Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer mit einem Programm zu Ehren der Heiligen Cäcilia als Patronin der Kirchenmusik.

 

Zu hören ist die ODE FOR St. CECILIA'S DAY (1692) (Cäcilien-Ode) sowie das Anthem "Blow up the trumpet"  von Henry Purcell (1659-1695).

 

Tickets über Chortickets (Deutsches Chorfest 2012)

Deutsches Chorfest 2012 - Nacht der Chöre

Tickets über Frankfurt-Ticket RheinMain

Deutsches Chorfest 2012 – Nacht der Chöre

 

Die Eintrittskarte gilt für sämtliche Spielstätten, einheitliche Pausen zwischen den Auftritten machen den Wechsel zwischen diesen einfach. Grundsätzlich gibt es bei keinem der halb- bis einstündigen Konzerte in der Nacht der Chöre Nacheinlass, da in vielen Spielstätten der Hörfunk mitschneidet und die Aufnahmen nicht gestört werden dürfen.

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 26.02.2012, 09:30 Uhr, Dreikönigskirche

ZDF-Fernsehgottesdienst

 „Gut genug! "

Liturgie: Pfr. Martin Vorländer

Predigt: Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, München

Orgel: Dietrich von Knebel

Motetten von H. Schütz und J. M. Bach

Kurt-Thomas-Kammerchor

www.kurt-thomas-kammerchor.de

Leitung: Andreas Köhs

 

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Foto: © DKK

 

 

 

 

 

ZDF-Fernsehgottesdienst

in der Dreikönigskirche

 

Zur Eröffnung der Fastenaktion

GUT GENUG!

Sieben Wochen ohne falschen Ehrgeiz

 

Die Dreikönigsgemeinde war diesjährige Gastgeberin der Eröffnung der Fastenaktion der Evangelischen Kirche und feierte den Eröffnungsgottesdienst in der Dreikönigskirche nicht nur mit zahlreichen Gemeindemitgliedern, sondern dank der Live-Übertragung im ZDF-Fernsehgottesdienst gemeinsam mit den Zuschauern an den Bildschirmen.

 

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von dem in der Dreikönigskirche beheimateten Kurt-Thomas-Kammerchor, der zwei Motetten für fünfstimmigen Chor zu Gehör brachte, die selten zu hörende Motette "Das Blut Jesu Christi" nach dem 1. Johannesbrief Kapitel 1, 7b von Johann Michael Bach (1648-1694) und von Heinrich Schütz (1585-1672) die Vertonung des Kapitel 3, Vers 16 des Johannesevangeliums  "Also hat Gott die Welt geliebt", SWV 380.

Die musikalische Leitung hatte Dreikönigskantor Andreas Köhs inne.

 

Den Part an der Schuke-Orgel hatte freundlicherweise Gastorganist Dietrich von Knebel übernommen.

 

Weitere Informationen zur Fastenaktion und zum "Making of" des ZDF-Fernsehgottesdienstes finden Sie hier

sowie zur Vorstellung der Dreikönigsgemeinde auf der Website der ZDF-Fernsehgottesdienste hier

 

ZDF Mediathek Sendung verpasst?

 

 

 

 

 

 

Anlässlich des 50. Jahrestages der

Einweihung der Schuke-Orgel veranstaltet die Dreikönigsgemeinde

in der Dreikönigskirche

einen

KANTATEN-FESTGOTTESDIENST

sowie ein

festliches ORGELKONZERT

 

 

Schuke-Orgel in der Dreikönigskirche

Schuke-Orgel in der Dreikönigskirche Frankfurt

Foto: © Köhs

 

 

 

FESTGOTTESDIENST

Sonntag, 18.09.2011, 10 Uhr

Johann Sebastian Bach

„Gelobet sei der Herr, mein Gott“,

BWV 129

Solisten

Kantorei Sachsenhausen

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

 

 

ORGELKONZERT

zum Tag der Deutschen Einheit

Montag, 03.10.2011, 17 Uhr

„50 Jahre Schuke-Orgel in der Dreikönigskirche“

Te Deum laudamus

Werke von Buxtehude, Bach,

Ritter und Liszt

Andreas Köhs, Orgel

 

 

 

 

 

 

 

Dreikönigsgemeinde feiert

50 Jahre Schuke-Orgel

in der Dreikönigskirche

im September 2011

 

Die Vorgeschichte zum Bau einer neuen Orgel in der Ev.-luth. Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer reicht zurück bis 1957.

Anläßlich seines 50. Geburtstages wurde Helmut Walcha von der Stadt Frankfurt am Main die Goethe-Plakette verliehen als Würdigung für sein künstlerisches Wirken.

Ein weiteres Zeichen der Anerkennung war der Plan des Magistrats, eine neue Orgel in der Dreikönigskirche errichten zu lassen, die nun völlig den Intensionen Helmut Walchas entsprechen sollte.

Nach 1950 hatte sich der Orgelbau entscheidend weiterentwickelt. Die Orgel, die 1949 unter Wiederverwendung des alten, z.T. von 1881 stammenden Materials neuerbaut worden war, konnte Vergleichen mit neueren Instrumenten nicht mehr standhalten.

An Planung und Disposition der neuen Orgel, die von der Firma Karl Schuke mit Sitz im damaligen Westberlin erbaut wurde, war Prof. Helmut Walcha maßgeblich beteiligt.

Am 09. und 10. September 1961 wurde sie mit zwei großen Festkonzerten durch Helmut Walcha eingeweiht. Im Festgottesdienst übergab der damalige Frankfurter Oberbürgermeister Werner Bockelmann der Dreikönigsgemeinde die neue Orgel.

Zum 40. Jubiläum dieser Orgeleinweihung wurden im September 2001 eben diese Festkonzerte mit einem ausgewählten Programm großer Orgelwerke von Johann Sebastian Bach durch den jetzigen Kantor und Organisten der Dreikönigskirche, Andreas Köhs, und weitere Gastorganisten als Hommage an Helmut Walcha wiedergegeben.

 

Die Schuke – Orgel  der Dreikönigskirche gilt als eines der klangschönsten Instrumente im gesamten Rhein-Main-Gebiet.

Im Zuge einer von der Orgelbau-Werkstatt Schuke durchgeführten Generalreinigung wurde die Orgel im Sommer 2003 auf den neuesten technischen Stand gebracht und mit einer Sequenz-Setzeranlage ausgestattet. Den vorhandenen vier Normalkoppeln (OW/HW, BW/HW, OW/Ped und BW/Ped) wurde eine weitere Koppel (HW/Ped) hinzugefügt.

 

I. Brustwerk C-g’’’

     1.   Holzgedackt 8’

     2.   Blockflöte 4’

     3.   Quintadena 4’

     4.   Waldflöte 2’

     5.   Sesquialtera 2fach

     6.   Quinte 1 1/3

     7.   Oktave 1’

     8.   Cymbel 3fach

     9.   Regal 8’

  10.   Regal 4’

  Tremulant

 

II. Hauptwerk C-g’’’

  11.   Quintadena 16’

  12.   Prinzipal 8’

  13.   Spielflöte 8’

  14.   Rohrflöte 8’

  15.   Oktave 4’

  16.   Nachthorn 4’

  17.   Nassat 2 2/3

  18.   Oktave 2’

  19.   Flachflöte 2’

  20.   Mixtur 5-6fach

  21.   Trompete 8’

 

III. Oberwerk C-g’’’

  22.   Metallgedackt 8’

  23.   Quintadena 8’

  24.   Prinzipal 4’

  25.   Rohrflöte 4’

  26.   Quintflöte 2 2/3’

  27.   Oktave 2’

  28.   Nachthorn 2’

  29.   Terz 1 3/5’

  30.   Sifflöte 1’

  31.   Scharff 4fach

  32.   Rankett 16’

  33.   Krummhorn 8’

  Tremulant

Pedal C-f

  34.   Prinzipal 16’

  35.   Subbass 16’

  36.   Quintbass 10 2/3’

  37.   Oktave 8’

  38.   Gedackt 8’

  39.   Oktave 4’

  40.   Koppelflöte 4’

  41.   Bauernflöte 2’

  42.   Rauschpfeife 3fach

  43.   Mixtur 5fach

  44.   Posaune 16’

  45.   Trompete 8’

  46.   Schalmei 4’

  47.   Cornett 2’

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 10.04.2011, 17 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

 

Gottfried August Homilius (1714-1785)

JOHANNES -PASSION

Frankfurter Erstaufführung

 

Passionskonzert in der
Dreikönigskirche Frankfurt

Passionskonzert in der Dreikönigskirche

Kantorei Sachsenhausen

Kurt-Thomas-Kammerchor

Leitung: Andreas Köhs

Foto: © Kops

 

Schirmherr

Prof. Dr. Klaus Ring

Präsident der

Polytechnischen Gesellschaft 

Frankfurt am Main

 

Frankfurter Erstaufführung

in der Dreikönigskirche

 

Der kirchenmusikalische Förderverein der Dreikönigskirche „Kirchenmusik Dreikönig e.V.“ präsentierte die Aufführung der JOHANNES-PASSION von Gottfried August Homilius (1714-1785) am Sonntag, dem 10. April 2011, um 17 Uhr in der Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer. Die Solisten: Gabriele Hierdeis und Anke Nitzl, Sopran, Anne Bierwirth, Alt, Georg Poplutz, Tenor, Christoph Kögel und Daniel Starke, Bass, musizierten mit der Kantorei Sachsenhausen und Gästen aus dem Kurt-Thomas-Kammerchor sowie dem Telemann-Ensemble Frankfurt unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs.

 

Im erst vor wenigen Jahren wiederentdeckten Archiv der Berliner Sing-Akademie wurde neben weiteren bemerkenswerten Werken der deutschen Musikgeschichte auch die bis dahin unbekannte „Johannes-Passion" des Dresdner Kreuzkantors und Bach-Schülers Gottfried August Homilius (1714-1785) aufgefunden.

Diese Vertonung der Passion nach dem Evangelisten Johannes hatte ihren besonderen Wert in der Verbindung von traditioneller Form und frühklassischer Musik. Ausdrucksstark sind die vielfältigen Choreinsätze, die wie schon bei J.S. Bach als Turba-Chöre die Äußerungen der Volksmassen und verschiedenen Volksgruppen in der Passionsgeschichte übernehmen sowie die als Ruhepol fungierenden einfach strukturierten Choralsätze. Als Chorkomponist wurde G. A. Homilius in seiner Zeit gerühmt und als großer Kirchenkomponist verehrt.

 

Mit der Frankfurter Erstaufführung der Johannes-Passion von Gottfried August Homilius sollte diese Kostbarkeit der geistlichen Chormusik nun auch einem breiten Konzertpublikum in Frankfurt am Main zugänglich gemacht werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nikolaikirche zu Leipzig

Nikolaikirche zu Leipzig

Foto: © Kops

 

 

Traditionelles Orgelkonzert

am Tag der Deutschen Einheit

in der Dreikönigskirche

 

Regelmäßig am Tag der Deutschen Einheit veranstaltet der kirchenmusikalische Förderverein der Dreikönigskirche „Kirchenmusik Dreikönig e.V.“ ein festliches Orgelkonzert, um diesen großen deutschen Feiertag in besonderer Weise zu begehen.

 

Begonnen hat es im Jahre 2002, als unter Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Frau Petra Roth, ein Benefizkonzert zur Förderung der Kirchenmusik in Ost und West in der Dreikönigskirche statt fand. Der Erlös wurde für die damalige Restaurierung der Ladegast-Orgel der Nikolaikirche zu Leipzig gespendet.

Seit dieser Zeit ist das Festkonzert zu einer guten Tradition geworden.

Der Tag der Deutschen Einheit ist ein Tag des Feierns einer wahrhaft glücklichen Wendung der deutschen Geschichte und ein Tag des Gedenkens an einen gewaltlosen Weg in die Freiheit, der die Deutsche Einheit ermöglichte.

Auch am 20. Jahrestag der Deutschen Einheit 21 Jahre nach der friedlichen Revolution in der ehemaligen DDR fand in der Dreikönigskirche ein Orgelkonzert statt, das an die Geschehnisse der Wende wie auch die Notwendigkeit der gelebten Einheit im Alltäglichen und Persönlichen – z. B. durch die Besinnung auf gemeinsame musikalische Traditionen – erinnern soll.

Mit dem Konzert mit Orgelwerken des Leipziger Thomaskantors Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Max Regers Phantasie und Fuge über den Namen B-A-C-H, op. 46, als Hommage an den großen Meister, wurde hier der wohl bedeutendste deutsche Komponist geehrt. Sein kompositorisches Schaffen wird – wie in der Frankfurter Dreikönigskirche – in allen Teilen Deutschlands gleichermaßen besonders gepflegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorstellung der CD

in einem Konzert

am Sonntag,

dem 17.08.2008, 19 Uhr,

in der

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

collegium vocale francfurt

Leitung: Andreas Köhs

Moderation: Hartmut Handt

 

Christlicher Sängerbund / Verlag Singende Gemeinde

 

collegium vocale francfurt
Leitung: Andreas Köhs

collegium vocale francfurt

Leitung: Kantor Andreas Köhs

Foto: © Schieder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CD-Produktion des

Vluyner Psalmenbuches von

Paul Ernst Ruppel zum

95. Geburtstag des Komponisten

„Alles, was Odem hat, lobe den Herrn“

 

Über vierzig Jahre lang war Paul Ernst Ruppel (1913-2006) Kantor im Christlichen Sängerbund und hat wie kaum ein anderer durch seine vielfältige Arbeit das Singen von Chören und Gemeinden – besonders in den Freikirchen – geprägt. Texte, Melodien (zum Beispiel „Gleichwie mich mein Vater gesandt hat“), Tonsätze und Kanons (zum Beispiel „Vom Aufgang der Sonne“) stehen heute in katholischen wie evangelischen Gesangbüchern. Von seinen umfangreicheren Werken ist vor allem die Passionsbetrachtung nach Spirituals "Crucifixion" bekannt geworden.

 

Paul Ernst Ruppel hat sich Zeit seines Lebens mit den Psalmen beschäftigt. Sie haben ihn fasziniert und ihn in seiner Frömmigkeit geprägt. Ihre tiefe Menschlichkeit, ihre sprachliche Ausdruckskraft, das Staunen über Gottes Schöpfung und seine Taten zum Klingen zu bringen, sind ihm zur geistlichen Heimat geworden. Die Psalmen wurden auch zu einem Mittelpunkt seines kompositorischen Schaffens und sind es geblieben – bis zu seinem letzten Atemzug. Aus den Psalmen hat er bis zuletzt täglich geschöpft. Die Frucht daraus ist ein umfangreiches, kostbares Manuskript sehr unterschiedlicher Psalmvertonungen.

 

Im Herbst 2008 ist diese Psalmensammlung als Vluyner Psalmenbuch erschienen. Begleitend zu diesem Chorbuch produzierte der Verlag Singende Gemeinde eine CD. Es singt das collegium vocale francfurt unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs.

 

Vorgestellt wurde die CD in einem Konzert des Vokalensembles, moderiert von Hartmut Handt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 09.03.2008, 17 Uhr, Dreikönigskirche am Main

Hugo Distler (1908-1942)

CHORAL-PASSION, op.7

Heinrich Schütz (1585-1672)

Musikalische Exequien

Krzysztof Penderecki (*1933)

„Agnus Dei“ (1981)

Kurt Hessenberg (1908-1994)

Choralpartita für Orgel:

"O Welt, ich muß dich lassen", op. 43, No.2

Georg Poplutz, Tenor

Markus Flaig, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

Leitung und Orgel: Andreas Köhs

Schirmherr:

Dr. Rüdiger Volhard

Vorsitzender des Kurt Thomas – Haus der Chöre e. V.

 

Montag, 18.08.2008, 20 Uhr,

Heiliggeistkirche Frankfurt

Johann Sebastian Bach (1685-1750):

„Komm, Jesu komm“,

Motette, BWV 229

Frankfurter Kantorei,

Leitung: Andreas Köhs

Präludium und Fuge in c-moll,

BWV 546

Prof. Martin Lücker, Orgel

 

Kurt Hessenberg (1908-1994):

Werkeinführungen: Prof. Dr. Peter Cahn

„Tröstet mein Volk“,

Motette für 4-6 st. Chor, op. 114

Figuralchor Frankfurt,

Leitung: Prof. Alois Ickstadt

„Verleih’ uns Frieden gnädiglich“,

Passacaglia, op. 127

Prof. Martin Lücker, Orgel

„Lobe den Herrn“,

Motette für 4-6 st. Chor, op. 93,1

Frankfurter Kantorei,

Leitung: Andreas Köhs

 

Johann Sebastian Bach (1685-1750):

Die sechs letzten Choräle aus dem „Orgelbüchlein“, BWV 639-644

Prof. Martin Lücker, Orgel

„Singet dem Herrn ein neues Lied“, Motette BWV 225

Figuralchor Frankfurt,

Leitung: Prof. Alois Ickstadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum 100. Geburtstag von

Hugo Distler und Kurt Hessenberg

 

In Würdigung des 100. Geburtstages der beiden bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts, Hugo Distler (1908 – 1942) und Kurt Hessenberg (1908 – 1994), veranstaltet der Förderverein für Kirchenmusik in der Dreikönigskirche „Kirchenmusik Dreikönig e.V.“ in der Passionszeit 2008 ein A-cappella-Chor- und Orgelkonzert mit dem Kurt-Thomas-Kammerchor, in dessen Mittelpunkt die CHORAL-PASSION, op. 7, von Hugo Distler, eine ausgesprochen anspruchsvolle Komposition, steht.  

Distler selbst, der besonders geprägt war von dem packenden Eindruck, den die Lübecker Karfreitags-Aufführungen der Matthäus-Passion von Schütz auf ihn ausgeübt hatten, bezeichnet den Gedanken einer zeitgemäßen Darstellung der Passionsgeschichte und dennoch im Geist der alten durch Schütz zur Vollendung geführten a-cappella-Passion, die durch eine volkhafte, allgemeinverständliche, lapidare, ebenso primitive wie eindringliche Sprache charakterisiert sei, als Auslöser zur Schaffung dieser eindrucksvollen Komposition.

Kurt Hessenberg wird besondere Würdigung erfahren mit der Aufführung seiner CHORAL-PARTITA  für ORGEL: "O Welt, ich muß dich lassen", op. 43, No.2, durch Dreikönigskantor Andreas Köhs.

 

 

Hugo Distler galt als einer der führenden Vertreter der modernen evangelischen Kirchenmusik und deren Erneuerungsbewegung nach 1920.

 

 

 

 

In Würdigung des 100. Geburtstages von Kurt Hessenberg (1908-1994) findet zudem am 18. August 2008 (Hessenberg wäre am 17.08.2008 100 Jahre alt geworden) in der Heiliggeistkirche im Dominikanerkloster Frankfurt am Main ein Gedenkkonzert mit Chor- und Orgelwerken von Kurt Hessenberg und Johann Sebastian Bach statt, welches durch die Frankfurter Kantorei unter der Leitung von Andreas Köhs, dem Figuralchor Frankfurt unter der Leitung von Prof. Alois Ickstadt sowie Prof. Martin Lücker an der Orgel gestaltet wird.

Der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Peter Cahn, einer der Schüler Hessenbergs, wird zu den drei Werken von Kurt Hessenberg eine Werkeinführung geben.

 

 

Der Frankfurter Kurt Hessenberg gehört ebenfalls zu den wichtigsten Vertretern der evangelischen Kirchenmusik im 20. Jahrhundert, war Professor für Komposition an der Frankfurter Musikhochschule und wurde für sein Wirken mit hohen Auszeichnungen der Stadt Frankfurt, des Landes Hessen und der Bundesrepublik Deutschland geehrt. www.kurthessenberg.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Professor Helmut Walcha

 

Helmut Walcha (1907 – 1991)

Foto: © Dreikönigsgemeinde

 

Konzerte am 27. und

28.10.2007

zum 100. Geburtstag von

Professor Helmut Walcha

in der

Dreikönigskirche

Frankfurt am Main:

 

Samstag, 27.10.2007, 17.00 Uhr

Vesper

Liturgie: Pfarrer Thomas Sinning

Andreas Köhs, Orgel

 

Samstag, 27.10.2007, 19.30 Uhr

Orgelkonzert

Wiedergabe des Programms seines

Abschiedskonzertes vom 21.05.1981

Werke von Johann Sebastian Bach

Laudatio: Pfarrer Dr. Christoph Bergner

Andreas Köhs, Orgel

 

Sonntag, 28.10.2007, 17.00 Uhr

Chor- und Orgelkonzert

Werke von Bach, Reger, Schönberg,

Zimmermann u.a.

regerChor Braunschweig

Leitung: Karl Rathgeber

Andreas Köhs, Orgel

 

Zum 100. Geburtstag von

Professor Helmut Walcha

 

Das Kriegsende 1945 brachte für die Kirchenmusik an der Dreikönigskirche einen völligen Neuanfang. Alle großen Innenstadtkirchen lagen in Schutt und Asche. Lediglich die neugotische Kirche am Sachsenhäuser Ufer war nur wenig zerstört und konnte bald wieder hergerichtet werden. Damit rückte die Dreikönigskirche zum ersten Mal in ihrer Geschichte in den Blickpunkt des kirchlichen und vor allem des kirchenmusikalischen Lebens in der Stadt Frankfurt am Main. Der Dreikönigsgemeinde kam damit eine übergemeindliche Bedeutung zu. In dieser Verantwortung wurde der Kirchenmusik als unschätzbarem Ausdruck christlichen Glaubens und christlicher Kulturwerte besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

 

Der Gemeindevorstand berief mit Professor Kurt Thomas und Professor Helmut Walcha zur Neuordnung des kirchenmusikalischen Lebens einen eigenen Kantor und Organisten. Seit Ostern 1947 fanden an Samstagen regelmäßig die Orgelvespern in der Dreikönigskirche statt, die auch heute noch ihren festen Platz im wöchentlichen Kalender der Dreikönigskirche haben.

 

Der im Alter von sechzehn Jahren erblindete Helmut Walcha erwarb sich als Bachinterpret Weltruf. Herausragend waren seine Orgelkonzerte im Bachjahr 1950. 1947 und 1971 spielte er das Gesamtorgelwerk Johann Sebastian Bachs ein.

 

Anlässlich seines 50. Geburtstages wurde Helmut Walcha 1957 von der Stadt Frankfurt am Main die Goethe-Plakette als Würdigung für sein künstlerisches Wirken verliehen.

Ein weiteres Zeichen der Anerkennung war der Plan des Magistrats, eine neue Orgel in der Dreikönigskirche errichten zu lassen, die nun völlig den Intentionen Helmut Walchas entsprechen sollte. Diese mechanische Orgel, eines der klangschönsten Instrumente des Rhein-Main-Gebietes, wurde von der Fa. Schuke gebaut, 1961 festlich eingeweiht und zwischenzeitlich im Jahre 2003 renoviert und modernisiert.

 

Walcha galt als profunder Kenner früh- und hochbarocker deutscher Orgelkompositionen, der neben der Einspielung des Gesamtorgelwerkes von Bach auch viele Partituren Bachs und Händels und darüber hinaus auch eigene Choralvorspiele herausgab.

 

Mit einem großen Bach-Programm verabschiedete sich Helmut Walcha von seinem Konzertpublikum mit seinem letzten Orgelkonzert am 21. Mai 1981.

Als Hommage an Helmut Walcha und gleichsam als Ausdruck der großangelegten traditionellen Pflege Bach’scher Musik an der Dreikönigskirche wird dessen Nachfolger im Amt, Dreikönigskantor Andreas Köhs, das originale Programm seines Abschiedskonzertes anlässlich des Gedenkens an den 100. Geburtstag von Professor Helmut Walcha am Samstag, dem 27.10.2007, um 19.30 Uhr, in der Frankfurter Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer zu Gehör bringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CD „Das Orgelbüchlein“

Cover © Kops

 

Durch den Erwerb dieser CD wird die „Stiftung Abtei Kloster Engelthal“ unterstützt.

 

www.abtei-kloster-engelthal.de

 


Die neue CD ist eine kirchenmusikalische Rarität.


Die CD kostet 15 Euro und ist in der Kunst- und Buchhandlung des Klosters zu haben.
(FNP)

 

 

 

Einspielung einer CD

im Kloster Engelthal

 

J. S. Bach „Das Orgelbüchlein“

BWV 599 – 644   

 

 

Das Orgelbüchlein gehört neben den „Achtzehn Leipziger Chorälen“, den „Sechs Schübler-Chorälen“ und dem „III. Teil der Clavierübung“, der so genannten „Großen Orgelmesse“, zu den vier autographen Choralsammlungen Johann Sebastian Bachs. Ursprünglich für 164 Lieder angelegt, enthält der kleinformatige Band 45 Choräle – über zwei Drittel der schon mit Titel und Notenlinien versehenen Blätter blieben aus letztlich ungeklärten Gründen leer. Die Anordnung folgt dem lutherischen Gesangbuch, beginnend mit dem Kirchenjahr von Advent bis Pfingsten und gefolgt von theologischen Kategorien wie Rechtfertigung, Gottvertrauen, Tod und Ewigkeit.

 

 

Die Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal wurde 1268 als Zisterzienserinnenabtei gestiftet, im 30-jährigen Krieg zerstört und anschließend barock wieder aufgebaut. Nach der Auflösung des Klosters durch die Säkularisation 1803 wurde die Anlage als Hofgut genutzt, bis das Bistum Mainz sie 1962 für eine Kloster-Neugründung erwarb. Seit dem 1. Mai 1962 lebt hier eine Gemeinschaft von Benediktinerinnen nach der Regel des hl. Benedikt von Nursia.

Im Jahr 2005 gehören 29 Schwestern zum Konvent. Sie pflegen in besonderer Weise den gregorianischen Choral und verbinden das tägliche Gotteslob mit verschiedenen Tätigkeiten in Haus und Garten, im Gästehaus, in der Buch- und Kunsthandlung und in der Werkstatt zur Restaurierung von Gemälden und Skulpturen.

Als Kulturerbe der Wetterau ist die Abtei heute ein spirituelles, ökumenisches und kulturelles Zentrum. Um auch auf Zukunft hin den Geist der Regel Benedikts an diesem Ort zu bewahren, wurde im Dezember 2004 die „Stiftung Abtei Kloster Engelthal“ errichtet.

 

Durch den Erwerb dieser CD wird die „Stiftung Abtei Kloster Engelthal“ unterstützt.

 

 

Die hier vorliegende Aufnahme schlägt eine Brücke zwischen der kirchenmusikalischen Praxis der katholischen und der evangelischen Überlieferung. Den Choralbearbeitungen von Bachs „Orgelbüchlein“ – in kirchenjahreszeitlicher Folge – wurden in dieser Aufnahme gregorianische Introitusgesänge zugeordnet, Stücke aus jenem Repertoire der „alten Kirche“, das dem evangelischen Christen immerhin noch „namentlich“ bekannt ist, da ihm sein liturgischer Kalender die Sonntage vor und nach Ostern bis heute immer noch mit dem Incipit des jeweiligen gregorianischen Introitus benennt, z.B. „Oculi, Judica, Cantate und Rogate“.

 

 

 

 

 

 

 

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Bärenreiter

© Bärenreiter

 

 

 

 

Kurt-Thomas-Kammerchor

 

Kurt-Thomas-Kammerchor

Bach: Matthäus-Passion

Dreikönigskirche

Foto: © Schieder

www.kurt-thomas-kammerchor.de

Einspielung einer Demo – CD  

Der Kurt-Thomas-Kammerchor unter der künstlerischen Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs spielte eine CD-Aufnahme ein, die die musikalische Umsetzung eines Exzerptes einer neuen Reihe innerhalb des Chorprogrammes des Bärenreiter-Verlages, die sich mit orgelbegleiteter Chormusik in Orginalkompositionen oder in Arrangements beschäftigt, demonstriert.

Andreas Köhs ist als Autor des Verlages hier maßgeblicher Bearbeiter als ideale Voraussetzung einer musikalischen Umsetzung und Demonstration der Neuarrangements u.a. in Werken von Vivaldi, C.Ph.E. Bach, Schubert, Dvorák, Fauré und Saint-Saens.

Darüber hinaus hat den Verlag insbesondere der Live-Mitschnitt der Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach am 06.04.2003 in der Dreikönigskirche mit dem Kurt-Thomas-Kammerchor unter der Leitung von Andreas Köhs von der hervorragenden Qualität des Ensembles überzeugt.

Der Verlag war sich daher sicher, dass das Team des Kurt-Thomas-Kammerchores, des Audio-Engineers Sebastian Franke und des Darmstädter Organisten Wolfgang Kleber unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs ein künstlerisch adäquates Ensemble darstellt, das dem vom Verlag selbst an seine neue Reihe „Chor & Orgel“ gestellten Anspruch gerecht wird.

 

Die CD wurde Ende Januar 2004 in der Dreikönigskirche eingespielt und auf der Musik-Fachmesse in Frankfurt 2004 vorgestellt. Sie liegt in der Fachpresse sowie dem einschlägigen Fachhandel ab Januar 2005 als Demo – CD vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schuke-Orgel
während der
Erneuerungsarbeiten

 

Schuke-Orgel der

Dreikönigskirche

während der Erneuerung und

Kantor Andreas Köhs

Foto: © B. Hadem

Die Schuke – Orgel der Dreikönigskirche

wurde renoviert und modernisiert

 

Die Vorgeschichte zum Bau einer neuen Orgel in der Ev.-luth. Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer reicht zurück bis 1957.

Anläßlich seines 50. Geburtstages wurde Helmut Walcha von der Stadt Frankfurt am Main die Goethe-Plakette verliehen als Würdigung für sein künstlerisches Wirken.

Ein weiteres Zeichen der Anerkennung war der Plan des Magistrats, eine neue Orgel in der Dreikönigskirche errichten zu lassen, die nun völlig den Intensionen Helmut Walchas entsprechen sollte.

Nach 1950 hatte sich der Orgelbau entscheidend weiterentwickelt. Die Orgel, die 1949 unter Wiederverwendung des alten, z.T. von 1881 stammenden Materials neuerbaut worden war, konnte Vergleichen mit neueren Instrumenten nicht mehr standhalten.

 

An Planung und Disposition der neuen Orgel, die von der Firma Karl Schuke mit Sitz im damaligen Westberlin erbaut wurde, war Prof. Helmut Walcha maßgeblich beteiligt.

Am 09. und 10. September 1961 wurde sie mit zwei großen Festkonzerten durch Helmut Walcha eingeweiht.

Im Festgottesdienst übergab der damalige Frankfurter Oberbürgermeister Werner Bockelmann der Dreikönigsgemeinde die neue Orgel.

 

Zum 40. Jubiläum dieser Orgeleinweihung wurden im September 2001 eben diese Festkonzerte mit einem ausgewählten Programm großer Orgelwerke von Johann Sebastian Bach durch den jetzigen Kantor und Organisten der Dreikönigskirche, Andreas Köhs, und weitere Gastorganisten als Hommage an Helmut Walcha wiedergegeben.

 

Die Schuke – Orgel  der Dreikönigskirche gilt als eines der klangschönsten Instrumente im gesamten Rhein-Main-Gebiet.

 

In den Sommermonaten des Jahres 2003 wurde die Orgel von der Firma Schuke komplett ausgebaut, gereinigt und in einigen technischen Details auf den neuesten Stand gebracht:

 

Eine der Veränderungen ist die Erhöhung der sogenannten Dispositionen, also der einstellbaren Klangbilder der Orgel, von sechs auf nun 4000.

Eine weitere behutsame Verbesserung, die den langfristigen Erhalt garantieren soll, ist die Aufhängung der größten sechs Pfeifen, damit sich diese nicht durch ihr eigenes Gewicht platt drücken und die Lötnähte sprengen.

Außerdem wird die Luft, die die Orgel ansaugt und die die Pfeifen zum Säuseln, Brausen oder Jubeln bringt, nun nicht mehr von außerhalb, sondern aus dem Kirchenschiff selbst angesaugt. Dadurch ist sie genauso warm wie das Instrument selbst, das dadurch nicht mehr unter den Temperaturschwankungen leidet.