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Andreas Köhs wurde 1965 in Siegen geboren. Nach dem Abitur studierte er Kirchenmusik an der
Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main
(u.a. bei Prof. Edgar Krapp (Orgel) und Prof. Wolfgang Schäfer (Chorleitung))
und legte dort 1989 das A-Examen ab. Danach folgte ein Aufbaustudium im Fach
Orgel an der Hochschule für Musik in Köln bei Peter Neumann, wo er 1992 die
Künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung bestand. Nach einem
weiterführenden einjährigen Studium in der Orgelmeisterklasse von Frau Prof.
Dorthy de Rooij am Königlichen Konservatorium in Maastricht / Holland
absolvierte er 1993 das Konzertexamen. Sein weitgespanntes Repertoire umfasst
neben den Orgelgesamtwerken von Johann Sebastian Bach und Dietrich Buxtehude
alle bedeutenden Kompositionen der so genannten Norddeutschen Orgelmusik
(Tunder, Bruhns, Lübeck) sowie maßgebliche Orgelwerke der Romantik – u.a. die
großen Choralfantasien und freien Werke Max Regers (Fantasie und Fuge über
B-A-C-H, Sonaten, fis-moll-Variationen, Symphonische Fantasie und Fuge), die
Orgelsonaten von Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie Kompositionen von Liszt,
Widor, Reubke – und der Französischen Moderne (M. Dupré, J. Alain, O.
Messiaen). Bereits zu Studienzeiten hat Andreas Köhs bei verschiedenen
Produktionen des hr und des WDR mitgewirkt. Andreas Köhs ist
Kantor und Organist der Ev.-luth. Dreikönigsgemeinde
in Frankfurt am Main. In diesem Amt führt er die durch Prof. Helmut Walcha
und Prof. Kurt Thomas begründete und weit über die Grenzen der Stadt
Frankfurt am Main hinaus viel beachtete musikalische Tradition erfolgreich
weiter. Dazu gehört seine Tätigkeit als konzertierender
Organist ebenso wie die künstlerische Leitung der Kantorei
Sachsenhausen, des Kurt-Thomas-Kammerchores und des collegiums
vocale francfurt sowie des Telemann-Ensembles Frankfurt. Neben den
oft thematisch gebundenen Orgelkonzerten mit Werken aller Stilepochen, die
Andreas Köhs regelmäßig an der großen Schuke-Orgel gibt, kam unter seiner
Leitung in den letzten Jahren eine Vielzahl von Oratorien in der
Dreikönigskirche zur Aufführung. Einen besonderen Schwerpunkt seiner
kirchenmusikalischen Jahresprogramme bildet die Durchführung von Kantaten-
und Musikgottesdiensten, die sich in der Dreikönigsgemeinde anhaltender
Beliebtheit erfreuen. Seit dessen Gründung 1994 war Andreas Köhs
kirchenmusikalischer Berater, seit 2003 ist er Vorsitzender im Förderverein für Kirchenmusik der
Dreikönigsgemeinde „Kirchenmusik Dreikönig e. V.“ ( www.kirchenmusik-dreikoenig.de
). Von der Äbtissin der Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal
/ Altenstadt wurde Andreas Köhs zum dortigen „Titularorganisten“ ernannt.
Gemeinsam mit der Schwesternschola hat er in der Abteikirche eine CD mit J.
S. Bachs „Orgelbüchlein“ eingespielt. Seit 1997 ist Andreas Köhs überdies
als Autor für den Bärenreiter-Verlag Kassel
tätig.
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